35% falsche Suchergebnisse – Analyse mit Google Webmaster Tools

Seit einem Monat nutze ich die Google Webmaster Tools zur Analyse dieser Webseite. Ergebnis: 35% aller Einblendungen haben keinen Bezug zu meinen Artikeln.

Im WordPress Blog muss zunächst unter Werkzeuge -> Verifizierung des Webmaster Tools der Code für den Metatag „google-site-verification“ hinterlegt werden.

<meta name='google-site-verification' content='dBw5CvburAxi537Rp9qi5uG2174Vb6JwHwIRwPSLIK8'>

Google überprüft damit, ob man wirklich Eigentümer der Homepage ist. Danach biete Google dem Betreiber einer Webseite tiefe Einblicke in seine interen Suchstatistiken und wie die eigene Homepage gewertet wird.
Mehr von diesem Beitrag lesen

Advertisements

Architektur des Google App Engine Cloud Service Framework macht Webseiten für Startups skalierbar

Die Architektur des Google App Engine Cloud Service (GAE) ist ein Framework bzw. Server Stack, der es ermöglicht eine Webseite skalierbar mit hoher Performance zu betreiben ohne als Startup bei der Unternehmensgründung selbst eine Infrastruktur aus Clustern aufbauen und betreiben zu müssen. Das Hosting einer Webapp ist in der Free Version sogar kostenlos, sodass eine Homepage gratis für Googles Plattform in Python, Java oder Go entwickelt werden kann. Steigt die Serverlast später an, kann der eigene Cluster mitwachsen ohne dafür die Software anpassen zu müssen.

Der Vorteil der Cloud ist, dass bei einer Plattform als Service nur variable Kosten anfallen. Um die Skalierbarkeit kümmern sich andere und man selbst hat keine Fixkosten von mehrere tausende Euro pro Monat für IT-Spezialisten. Dieser Artikel beschreibt Aufbau und Funktionsweise der App Engine, über die täglich Millionen von Besuchern möglich sind.

Startup / skalierbarer Webserver

Besonders für Startups eignet sich die App Engine, da die Infrastruktur mitwächst und zu Beginn kostenlos ist.

Die traditionelle IT-Architektur im Client-/Serverumfeld bzw. von Webservern ist meist statisch und zentralisiert. Das bedeutet die Anwendung besteht aus einem oder mehreren fest konfigurierten Servern in einem Rechenzentrum und nutzt ein relationales Datenbanksystem. Die Kapazität dieser Ressourcen und damit die maximal mögliche Serverlast ist begrenzt. Übersteigt die Besucherzahl dann zunehmend die Kapazitäten des eigenen Systems ist guter Rat teuer, denn nicht jeder IT’ler beherrscht Skalierung.

Die Infrastruktur der App Engine wird als Platform as a Service (PaaS) genutzt. Bei dieser Plattform sind die Webserver, der Cache, die Datenbank und die Dateiserver weltweit in einer public Cloud verteilte, sodass jeder Request von anderen Servern beantwortet werden kann. Die Anzahl der benötigten Server wird dynamisch an die aktuelle Last angepasst. Ideal für Startups und neue Projekte, in denen sich die IT auf die Umsetzung der Anwendung konzentriert und nicht zusätzlich mit der Infrastruktur sowie deren Betrieb belastet wird.

Komponenten / Server Stack

Mit der Google App Engine kann sofort mit der Umsetzung der Webseite begonnen werden, da sie alle nötigen Komponenten für Entwicklung, Test, Deployment und Betrieb enthält.

Die Komponenten der Google App Engine Cloud können auch für den Aufbau einer eigenen skalierbaren Infrastrukturen adaptiert werden. Für Teile existieren Open Source Lösungen oder Amazon Services, die im eigenen Stack integrierbar sind. Im Vergleich zu einer Apache MySQL PHP Installation unter Linux (LAMP) oder Windows (WAMP) ähnelt die App Engine von der Laufzeitumgebung eher einem Java EE Application Server (JBoss, Websphere, Tomcat), da Programme z.B. auch bei Python im Hauptspeicher gecached werden.

Bestandteile des App Engine Cloud Service sind:

  • Webspace (Application)
  • Webserver (Instanz)
  • Load-Balancer (Scheduler)
  • Laufzeitumgebung (Python, Java, Go)
  • Cache (Memcache)
  • hierarchische Datenbank (Datastore)
  • relationale Datenbank (SQL-DB)
  • Fileserver (Blobstore)
  • Scheduler (Cron)
  • Webhook (Task)
  • Batchserver (Backend)
  • HTTP-Push (Channel)
  • Emailserver (API)
  • Bibliotheken (API’s)
  • Entwicklungsumgebung (Eclipse)
  • Testumgebung (SDK)
  • Deploymentverfahren (SDK)
  • Versionsverwaltung (GAE)
  • Benutzerverwaltung (GAE)
  • Logging (GAE)
  • Monitoring (GAE)
  • Domainverwaltung (Apps)
  • Dokumentation (Web)

Jede Komponente der App Engine Architektur ist skalierbar! Um die Kapazität der Cloud insgesamt zu erweitern müssen nur weitere Server hinzugefügt werden. Zudem kann ein Server seine Aufgabe ändern indem er mit einem anderen Image ausgeführt wird. Das gesamte System ist weniger anfällig gegen Ausfälle einzelner Server. Um das Management der Cloud kümmert sich Google, zu jeder Uhrzeit und auch am Wochenende.

Mehr von diesem Beitrag lesen